Die Lingo.dev CLI behält manuelle Änderungen an Zieldateien bei. Wenn Sie eine generierte Übersetzung überschreiben, indem Sie die Zieldatei direkt bearbeiten, übernimmt die CLI Ihre Änderung auch in späteren Durchläufen – solange sich der Quellinhalt nicht geändert hat.
So funktionieren Überschreibungen#
Die CLI verfolgt Fingerabdrücke des Quellinhalts, nicht des Zielinhalts. Wenn Sie eine Übersetzung in einer Zieldatei manuell bearbeiten, bleibt der Fingerabdruck des Quellinhalts unverändert. Die CLI behandelt den Schlüssel daher als bereits übersetzt und überspringt ihn.
Die CLI generiert eine Übersetzung
// locales/es.json (generated)
{ "greeting": "Bienvenido a nuestra plataforma" }Sie überschreiben sie manuell
// locales/es.json (manually edited)
{ "greeting": "¡Bienvenido a nuestro espacio digital!" }Spätere Durchläufe behalten Ihre Überschreibung bei
npx lingo.dev@latest run
# Your custom translation remains unchangedWann Überschreibungen ersetzt werden#
Wenn sich der Quellinhalt ändert, erkennt die CLI einen neuen Fingerabdruck und übersetzt den Schlüssel erneut – dabei wird Ihre Überschreibung ersetzt:
// locales/en.json (source updated)
{ "greeting": "Welcome to our new platform" }Der neue Fingerabdruck stimmt nicht mit dem Lockfile-Eintrag überein, daher generiert die CLI eine neue Übersetzung für diesen Schlüssel.
Schlüssel umbenennen#
Die CLI behält Übersetzungen auch dann bei, wenn Schlüssel umbenannt werden – solange der Inhalt gleich bleibt. Das Lockfile verfolgt sowohl Inhalts- als auch Schlüsselfingerabdrücke und ermöglicht key renaming, ohne dass dabei Übersetzungsarbeit verloren geht.
