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Große Projekte

Übersetzungsläufe laufen auf dem Server, daher ist Skalierung größtenteils Sache der Engine, nicht Ihre. lingo push stößt die Arbeit an, und die Engine verarbeitet sie — Sie müssen weder Worker-Pools noch Parallelität konfigurieren. Sie steuern vor allem wie viel Sie auf einmal pushen und wie Sie die Wiederaufnahme handhaben.

Nur Änderungen pushen#

Standardmäßig hasht lingo push jede Quelle mit der Lockdatei und übermittelt nur das, was sich geändert hat. In einem großen Repo ist das der effiziente Weg — ein unveränderter Bestand ist ein No-Op ganz ohne Server-Roundtrip. Lassen Sie das Delta die Arbeit erledigen und vermeiden Sie pauschale --force.

Große Änderungen gezielt eingrenzen#

Wenn Sie tatsächlich neu übersetzen müssen, beschränken Sie den Lauf auf einen Teilbaum statt auf das gesamte Projekt:

bash
lingo push 'content/en/marketing/**/*.md' --force

So bleibt auch ein großer Lauf überschaubar und planbar. Siehe Neuübersetzung.

Vor großen Läufen zuerst schätzen#

Kalkulieren Sie die Kosten eines großen Laufs, bevor Sie ihn anstoßen:

bash
lingo push --backfill-missing --estimate

Gibt die geschätzten Kosten aus und beendet sich dann. Praktisch vor einer ersten vollständigen Übersetzung oder einem Modellwechsel über viele Sprachen hinweg.

Nicht auf den Lauf warten#

Bei großen Läufen müssen Sie nicht am Befehl hängen bleiben. push erfasst den Lauf im run state, sodass Sie die Ergebnisse später oder aus der CI abrufen können:

bash
# kick it off
lingo push --backfill-missing

# later, or in CI
lingo pull

Wiederaufnahme statt Neustart#

Wenn ein großer Lauf mittendrin fehlschlägt, pushen Sie nicht das ganze Projekt erneut — lingo resume gibt zwischengespeicherte Ergebnisse ohne zusätzliche Kosten erneut aus, danach schließt --backfill-missing alle verbleibenden Lücken.

Automatisieren#

Damit ein großes Projekt immer auf dem neuesten Stand bleibt, lassen Sie die CI beim Merge übersetzen und einen PR mit den Ergebnissen öffnen. Siehe CI/CD.

Sie kommen von der alten CLI?

Die alte CLI bot clientseitige Parallelität (Worker-Pools, Parallel-Flags), weil die Übersetzung auf Ihrem Rechner lief. Die aktuelle CLI übersetzt auf dem Server, deshalb gibt es diese Stellschrauben nicht mehr — Skalierung wird für Sie übernommen. Eingrenzen, Backfill und Wiederaufnahme sind jetzt die entscheidenden Hebel.

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Max PrilutskiyMax Prilutskiy·Aktualisiert vor 10 Tagen·1 Min. Lesezeit